Montag, 30. Juli 2012

es fehlt...

Es fühlt sich an als würde etwas fehlen
Das Herz verlangt, die Welt erdrückt
auch wenn sie schweigt
ist doch die Stille lieb zu mir
und an mein Bettchen zugeneigt
sie lässt mich schwitzen, unruhig wälzen
vor der Ruhe fliehen
kann ich im Winde schlafen
fortzugehen, den schwarzen Schmetterling zu finden
böse worte fallen von den Linden
Kinder meiner Welt die niemals brennt
nie brennen wird, nicht kann
weil niemals ist...
was existiert und was der Fantasie in Wehen liegt
die müden, trüben augen nicht erkennen
vermögen nur die Toten von vielleicht noch Lebenden zu trennen
und wenn der Erntemond geht auf
fühlt es sich als würde etwas fehlen
wonach das Herz verlangt und doch die Welt entrückt
den Schlaf zu teilen, ewig mein
2 namen dort in grauem Stein
in nasser Erde,
sodass das Ende doch geglückt
fortzugehen, den bösen Schmetterling zu finden
der blind und taub und stumm verdammt
dazu das Licht ans Dunkele zu binden
Hunger schreien hundert Kinder
nur im Wind spieln so ihre Sonaten
die der Mondschein schreibt und in den Flammen nur zu hören
Mondschein, Mondschein, trübes Licht
Flügelschläge fühlens nicht.
Was war, was ist und niemals sein zu dürfen
die blinden, fahlen Augen nicht erkennen,
vermögen nicht die Toten von den nicht Lebenden zu trennen
und wenn der Erntemond geht auf
fühlt es sich als würde jemand fehlen...

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