Morgenröte sprich zu mir, erzähle mir von Schönheit, erzähle mir von ihr.
Jede Nacht träume ich von ihr, von ihrer Grazie, von ihrer Schönheit,
ihrem Antlitz, doch ich kann es nicht fassen, denn strecke ich die Hände
nach ihr aus zerfällt sie zu Staub und meine Finger werden taub, werden
Kalt, ich sinke in die Knie, den ich kann sie nicht verstehen, zwar
spür ich ihren Atem meinen Nacken streicheln, doch kann ich sie nicht
sehen und niemand vermag mir von ihr zu erzählen, den niemand der nicht
ist wie sie, so schön, vermag ihr Schein und Sein zu Begreifen wenn er
keine Worte kennt die nicht an ihrer eigene n Unvollkommenheit
verzweifeln wenn sie Sie beschreiben sollen.
So frag ich dich, oh Morgenröte und fleh dich an, sprich zu mir oh Morgenröte, sprich!
Erzähle mir von ihr, denn wenn die letzten Sterne, zufrieden noch die
Sonne grüßen, Blütenträume endlich sprießen, wolkendunst die Leinwand
wird, auf die du malst, mit allen Farben die wir Menschen kennen und mit
noch vielen mehr, wenn du die Nacht vertreibst, ganz alleine, heilig
Schönheit deine, glüht nicht so wie ihre, nein, nicht so vollkommen,
doch kommst du ihr zum Greifen nah, näher als nur irgendjemand oder
irgendetwas es je war , niemand sonst, nur du kannst ahnen was sie
fühlt.
Morgenröte, hörst du nicht mein Flehen?
Kann sie nicht sehen, ohne zu erblinden, nicht berühren, ohne zu
verbinden, die Wunden die der Brand in meinen Körper leckt, wenn
Vollendung und Vollkommenheit auf unvollkommner Haut zerfließt und doch
daran zu sterben, wär sie nur hier, so würd ichs tun.
Doch kann mein verirrter Blick nur dich betrachten, auch wenn es in den
Augenhöhlen schmerzt, und kann nur hoffen, dass die Worte deiner Stillen
Stimme, deines Glanzes in meinen Kopf eindringen und selbst wenn es
meinen Geist zerreißt, mir zu zeigen doch vermagst, auch nur den
Bruchteil ihrer Schönheit, bitte.
Morgenröte sprich, sprich zu mir, erzähle mir von Schönheit, erzähle mir von ihr.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen